Autor: Christian Kühn

Native Advertising

Bei Native Advertising handelt es sich um verschleierte Werbung auf Webseiten und in Printmedien. Die optische und stilistische Darstellung der Werbebotschaft orientiert sich stark am Content der jeweiligen Internetseite bzw. Druckobjekte. Die Platzierung wird so ausgewählt, dass der Rezipient die Botschaft zunächst nicht als Werbeelement wahrnimmt. So wird verhindert, dass er sich, z.B. während dem Besuch einer Webseite, durch aggressive Werbeeinblendungen gestört fühlt. Durch eine hochwertige und informative Ausgestaltung der Werbebotschaft wird für den Leser ein direkter Mehrwert generiert.

Die native Einbindung der Inhalte in digitalen Medien führt zu deutlich höheren Klickraten gegenüber üblichen Werbeeinschaltungen. Damit verbunden ist ein virales Potenzial, da derartige Inhalte zur intensiven Interaktion einladen.

Es gibt verschiedene Einsatzgebiete und Formen von Native Advertising. Native Advertising in sozialen Netzwerken begegnet dem Leser z.B. in Form von gesponserten Texten, Bildern, Videos und Links. Diese Beiträge fügen sich sehr natürlich in den Nachrichtenfluss ein und sind nur mit dem diskreten Vermerk „gesponsert“ gekennzeichnet. Die Wirkung der Werbebotschaft wird durch den Bezug zu den eigenen Kontakten: „36 Freunden gefällt das“ verstärkt. Im redaktionellen Kontext, wie z.B. auf der Webseite Spiegel Online, erscheint die Werbebotschaft in Gestalt eines Artikels, welcher aufgrund seiner redaktionellen Aufmachung dem Trägermedium zugeordnet wird. Um den Leser nicht, gemäß dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), in die Irre zu führen, ist hier eine eindeutige Kennzeichnung des Artikels als Werbeelement notwendig. Allerdings besteht bei allzu großer Transparenz die Gefahr, den Leser durch die Offensichtlichkeit der Werbung zu verärgern. Hingegen besteht bei allzu großer Intransparenz die Gefahr, den Leser durch das Gefühl der Täuschung zu verlieren.

Bei der Anwendung von Native Advertising begibt man sich auf eine Gradwanderung zwischen hoher Werbeeffizienz und der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften.
Wie die Gesundheitsbranche jedoch beweist, ist es durchaus möglich mit Native Advertising erfolgreich zu sein, ohne als Werbender in Verruf zu geraten.
Ein imponierendes Resultat erzielte General Electric. Das Unternehmen hat sich mit bekannten Gesundheitswebseiten und virtuellen Content-Lieferanten zusammengeschlossen und eine Kampagne namens „Gesundheitsideen teilen“ ins Leben gerufen. Auf den besagten Webseiten veröffentlichte General Electric einen Gesundheitsartikel, der mit einem Hashtag und der Marke auf das Unternehmen verwies sowie zum Teilen mit Freunden zu Gebote stand. Der Erfolg war groß: Der Artikel erreichte 5,1 Millionen Menschen und brachte 416.000 Klicks ein.

Als Experten für Healthcare Marketing kennen wir die Zielgruppen der pharmazeutischen Industrie sowie die idealen Wege diese zu erreichen und sind daher die richtigen Ansprechpartner für Ihre Native Advertising-Kampagne. Melden Sie sich gerne bei uns.

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